Vorstände des Asv-Rehlingen
© Copyright Asv-Rehlingen 2015 -
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Im Juni 1949

wurde der Angelsportverein Rehlingen gegründet und viel ist seit damals geschehen.

Aus der Chronik “50 Jahre Asv-Rehlingen” aus dem Jahr 1999.

In den Vorkriegsjahren war der Angelsport eine nur selten ausgeübte Freizeitbeschäftigung für einige interessierte Leute unseres Ortes. Das änderte sich, als man erkannte, dass die Nied und die beiden Saaraltarme ein gesundes, sauberes, ja beinahe ideales Fischgewässer waren. Da begann 1949/50 eine Firma „auf Reinsch“ nach Kies zu graben. Es entstand eine kleine Wasserfläche - später „Wackenweiher“ genannt. Dieses neu entstandene Gewässer gab den Anstoß zur Gründung des Angelsportvereins Rehlingen. Nach Rücksprache mit dem damaligen Gemeinderat, unter Vorsitz des Bürgermeisters Wilhelm Roth, und dessen Zusage, dem neu zu gründenden Verein den Weiher zu verpachten sowie der von Dr. Hector, dem Firmenchef, erteilten Erlaubnis, auf ihrem Betriebsgelände den Angelsport auszuüben, stand einer Vereinsgründung nichts mehr im Wege. Acht Männer waren es, die im Juni des Jahres 1949 den Angelsportverein Rehlingen „aus der Taufe hoben“. Jeder von ihnen zahlte 7000 Franken (ca. 66 DM) in die noch leere Vereinskasse. Von diesem Geld wurden die ersten Fische im Elsaß gekauft und in den Weiher eingesetzt. Da man aber wusste, dass der Weiher nur aus Kieswacken und Wasser bestand, zweifelte man am Überleben der Fische. Das Häuflein Unverdrossener ließ sich jedoch nicht beirren. Oft führte derweg ans Wasser, um die Fische mit gekochtem Weizen, Kartoffeln oder Tischabfallen zu füttem. Und es lohnte sich. Im gleichen Jahr kamen, zu den 8 Gründungsmitgliedem noch 7 neue Sportfreunde hinzu. Nun konnte der 1. Fischbesatz vollständig bezahlt werden. Der Verein gab sich die erste Satzung, in der die Mitgliederzahl auf 15 begrenzt wurde. Als dann an der B 406 am Rande des Betriebsgeländes der Fa. Hector ein neuer Weiher entstand, konnte am 12.09.1952 mit der Gemeinde ein ordentlicher Pachtvertrag geschlossen werden. Am 13.12.52 beschloss der Verein eine neue Satzung. Am 17.11.1956 gab es wieder eine neue Satzungsänderung. In ihr wurde die Mitgliederzahl von 15 auf 17 erhöht. Diese ersten Mitglieder des Vereins zahlten seit Vereinsgründung je 23000 Franken (ca. 219 DM) in die Vereinskasse. Sie bezahlten für einen Fischweiher, der heute nicht mehr besteht. In größerem Maße beutete dann die Firma Hector im Distrikt „Bruch“, jenseits des Eisenbahndammes, Kies aus, wodurch unsere heutige Anlage entstand. Zuerst bildete sich der Saarweíher, gelegen zwischen Saar und Waldweg, der bis zur „gebrochenen Brücke“ führte, dann der Weiher zwischen Waldweg und der B 406. Nun standen genug Angelgewässer zur Verfügung. Ein neuer Pachtvertrag mit der Gemeinde, geführt von dem damaligen Bürgermeister Eduard Remmel, garantierte uns die Nutzungsrechte für 25 Jahre. Mit der bisherigen qualvollen Enge und der ungeliebten Mitgliederbegrenzung war es vorbei. § 5 der Satzung wurde so geändert, dass jeder Rehlinger Bürger Mitglied werden konnte. Von diesem Tage an hatte der Verein jeden Monat Zugäng zu verzeichnen und erlebte einen großen Aufschwung. Die Erfahrungen, die die „Alten“ mit dem Weiher auf Reinsch gesammelt hatten, kamen nun dem Verein zugute - nicht nur der Fischbesatz ist wichtig, sondern auch Wasserpflanzen und die Kleintierwelt, die das biologische Gleichgewicht im Wasser bestimmen. Ein LKW voller Wasserpflanzen verschiedener Art mit dem Schlamm aus dem Burggraben der Burg Esch wurde ange- fahren und an niedrigen Uferstellen eingebracht. Über den Fischbesatz gab es des Öfteren Meinungsverschiedenheiten und heftige Debatten, bis sich endlich die Meinung durchsetzte, dass auch der Raubfisch zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes in einen Fischweiher gehört. Am 30.12.1961 lief der Pachtveıtrag des Angelsportvereins Beckingen fiir den Saaraltarm an der Nied aus. Nach wochenlangen Verhandlungen mit Oberfischmeister Hufnagel vom Saarländischen Fischereiamt, konnte unser Verein ab Januar 1962 dort die Fischereirechte übernehmen. Bei derselben Verhandlung wurde der Angelsportverein Fremersdorf als eigenständiger, gleichberechtigter Partner in den Angelsportverein Rehlingen aufgenommen. In Fremersdorf fehlte nämlich, obwohl der Verein seit 1949 bestand, jede Möglichkeit -zum Angeln. Der 1972 gefasste Beschluss zur Gebiets- und Verwaltungsreform ließ den Verein Schwierigkeiten bei der Verlängerung des bald auslaufenden Pachtvertrages befürchten. Sogleich stellte der Verein den Antrag an den Rehlinger Gemeinderat, den bestehenden Pachtvertrag um weitere 50 Jahre zu verlängern. Der damalige Rat, mit Bürgermeister Ulrich Möser an der Spitze, zeigte Verständnis für unser Anliegen und stimmte unserem Begehren einhellig zu. Sein 25jähriges Bestehen feierte der Angelsportverein Rehlingen am 15., 16. und 17. Juni 1974, in einem an den Weiheranlagen aufgeschlagenen Zelt. Am 9. Januar 1975 legte der Angelsportverein Rehlingen gegen den Planfeststellungsbeschluss nach dem Bundesfernstraßengesetz für.den Neubau der BAB 8 Saarbrücken-Luxemburg Widerspruch ein. Trotz vieler intensiver Verhandlungen und spektakulärer Proteste war letztendlich nicht zu verhindern, dass die BAB 8 einen größeren Teil unserer Anlage zerstörte. Wenigstens wurde dabei den Behörden die Zusage abgerungen, den Saaraltarm an der Mühle nicht zu verfüllen, sondern dem Verein neben einer geeigneten Fläche südlich unserer Weiheranlage als Ersatzfläche nach Fertigstellung von Kanal und Autobahn zur Verfügung zu stellen. Wie wichtig gerade diese letztgenannte Ersatzfläche mit ihren 8 Quellen als Laichgebiet im Wasserreservoir ist, kann man an dem Überlauf erkennen, der den großen Weiher nicht nur mit klarem Wasser, sondern auch mit dem notwendigen Sauerstoff versorgt. Während also das letztgenannte Objekt realisiert wurde, musste um den entstandenen Saaraltarm an der Mühle noch weitergekämpft werden. Da durch den Bau der Autobahn die alte Fischerhütte verlorengegangen war beschloss der Verein im Dezember 1975 ein eigenes, ansprechendes Anglerheim zu bauen. Sportkamerad Erwin Jücker erklärte sich bereit, aller Planungen sowie die Bauleitung kostenlos zu übernehmen. Die Beschaffung der Baugenehmigung für ein Haus im Naturschutzgebiet bereitete zunächst erhebliche Schwierigkeiten. Erst als von Seiten des Vereins auf die Zerstörung des Naturgebietes durch den Autobahnbau und der Zubringer hingewiesen wurde, gab die Behörde nach. Im Frühjahr 1976 war Baubeginn. In einer einmaligen Bauaktion der Bauhandwerker (Maurer, Dachdecker, Elektriker, Gipser und Schreiner) wurde das schmucke Anglerheim erstellt. Schon im Sommer erfolgte die Einweihung und Eröffnung. Nach einjähriger Probezeit holte man für den Betrieb der Gastwirtschaft eine Konzession ein und bestellte einen Pächter. Fortan wurde das Heim von allen bisherigen Wirtinnen bestens geführt. Aufgrund der reibungslosen sportlichen Zusammenarbeit mit dem Angelsportverein Fremersdorf gab dieser im November 1976 seine Eigenständigkeit auf und wurde in den Angelsportverein Rehlingen integriert. Am 02. Februar 1980 beschloss der Vorstand, den Angelsportverein Rehlingen beim Amtsgericht in Saarlouis ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Unter der Nr. 760 erfolgte schließlich die Eintragung. 1983 - Internationales Wettfischen in Rehlingen 1990 - 1. Damenwettfischen 1991 - Neue Brücke zur Insel 1998 - Verlegung von Strom und Wasser zur Hütte 1999 - Neuverlegung der Kanalisation 1999 - 50 Jahr Feier mit Costa Cordalis 2009 - 60 Jahr Feier mit Anna Maria Zimmermann Weiter geht´s eventuell zum 75jährigen...
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Bereits seit 1964 führte der Verein in Verbindung  mit dem jährlichen Anangeln ein Königsfischen durch. Hier die lange Liste unserer Fischerkönige
Senioren 1964 Anton Weisskopf 1965 Werner Maurer 1966 Robert Eisenbarth 1967 Helmut Hart 1968 Gottfried Boden 1969 Nikolaus Lion 1970 Paul Stein 1971 Peter Schneider 1972 Roman Webers 1973 Willi Maurer 1974 Walter Colbus 1975 Gerd Thein 1976 Helmut Amann 1977 Armin Oswald 1978 Peter Schneider 1979 Roland Gergen 1980 Gilbert Scheck 1981 Rainer Schwarz 1982 Uwe Leinen 1983 Werner Brossette 1984 Franz Birk 1985 Jürgen Fell 1986 Martin Hoffmann 1987 Werner Gier 1988 Adolf Strunk 1989 Paul Steinberger 1990 Michael Schneider 1991 Peter Radola 1992 Paul Budde 1993 Wolfgang Stamm 1994 Armin Spath 1995 Rudolf Magard 1996 Patricia Enkirch 1997 Willi Mahren 1998 Jürgen Hammes    Fischerkönige Jugend 1976 Ralf Steffensky 1977 Armin Oswald 1978 Reinhard Gärtner 1979 Ulrich lager 1980 Achim Gerard 1981 Stefan Klasen 1982 Armin Oswald 1983 Armin Oswald 1984 Ulrich .Jager 1985 Achim Gerard 1986 Alexandra Hoffmann 1987 Michael Enkirch 1988 Günther Marchand 1989 Thorsten Wagner 1990 Sascha Schneider 1991 Sascha Kaiser 1992 Sascha Schneider 1993 Sascha Schneider 1994 Patrick Gier 1995 Christoph Hoffmann 1996 Roman Magard 1997 Benjamin Katzenmaier 1998 Kevin Conrad
Die Liste wird aktualisiert und die Damen kommen hinzu, sobald die Daten vorliegen.
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Im Juni 1949

wurde der Angelsportverein Rehlingen gegründet und viel ist seit damals geschehen.

Aus der Chronik “50 Jahre Asv-Rehlingen” aus dem Jahr

1999.

In den Vorkriegsjahren war der Angelsport eine nur selten ausgeübte Freizeitbeschäftigung für einige interessierte Leute unseres Ortes. Das änderte sich, als man erkannte, dass die Nied und die beiden Saaraltarme ein gesundes, sauberes, ja beinahe ideales Fischgewässer waren. Da begann 1949/50 eine Firma „auf Reinsch“ nach Kies zu graben. Es entstand eine kleine Wasserfläche - später „Wackenweiher“ genannt. Dieses neu entstandene Gewässer gab den Anstoß zur Gründung des Angelsportvereins Rehlingen. Nach Rücksprache mit dem damaligen Gemeinderat, unter Vorsitz des Bürgermeisters Wilhelm Roth, und dessen Zusage, dem neu zu gründenden Verein den Weiher zu verpachten sowie der von Dr. Hector, dem Firmenchef, erteilten Erlaubnis, auf ihrem Betriebsgelände den Angelsport auszuüben, stand einer Vereinsgründung nichts mehr im Wege. Acht Männer waren es, die im Juni des Jahres 1949 den Angelsportverein Rehlingen „aus der Taufe hoben“. Jeder von ihnen zahlte 7000 Franken (ca. 66 DM) in die noch leere Vereinskasse. Von diesem Geld wurden die ersten Fische im Elsaß gekauft und in den Weiher eingesetzt. Da man aber wusste, dass der Weiher nur aus Kieswacken und Wasser bestand, zweifelte man am Überleben der Fische. Das Häuflein Unverdrossener ließ sich jedoch nicht beirren. Oft führte derweg ans Wasser, um die Fische mit gekochtem Weizen, Kartoffeln oder Tischabfallen zu füttem. Und es lohnte sich. Im gleichen Jahr kamen, zu den 8 Gründungsmitgliedem noch 7 neue Sportfreunde hinzu. Nun konnte der 1. Fischbesatz vollständig bezahlt werden. Der Verein gab sich die erste Satzung, in der die Mitgliederzahl auf 15 begrenzt wurde. Als dann an der B 406 am Rande des Betriebsgeländes der Fa. Hector ein neuer Weiher entstand, konnte am 12.09.1952 mit der Gemeinde ein ordentlicher Pachtvertrag geschlossen werden. Am 13.12.52 beschloss der Verein eine neue Satzung. Am 17.11.1956 gab es wieder eine neue Satzungsänderung. In ihr wurde die Mitgliederzahl von 15 auf 17 erhöht. Diese ersten Mitglieder des Vereins zahlten seit Vereinsgründung je 23000 Franken (ca. 219 DM) in die Vereinskasse. Sie bezahlten für einen Fischweiher, der heute nicht mehr besteht. In größerem Maße beutete dann die Firma Hector im Distrikt „Bruch“, jenseits des Eisenbahndammes, Kies aus, wodurch unsere heutige Anlage entstand. Zuerst bildete sich der Saarweíher, gelegen zwischen Saar und Waldweg, der bis zur „gebrochenen Brücke“ führte, dann der Weiher zwischen Waldweg und der B 406. Nun standen genug Angelgewässer zur Verfügung. Ein neuer Pachtvertrag mit der Gemeinde, geführt von dem damaligen Bürgermeister Eduard Remmel, garantierte uns die Nutzungsrechte für 25 Jahre. Mit der bisherigen qualvollen Enge und der ungeliebten Mitgliederbegrenzung war es vorbei. § 5 der Satzung wurde so geändert, dass jeder Rehlinger Bürger Mitglied werden konnte. Von diesem Tage an hatte der Verein jeden Monat Zugäng zu verzeichnen und erlebte einen großen Aufschwung. Die Erfahrungen, die die „Alten“ mit dem Weiher auf Reinsch gesammelt hatten, kamen nun dem Verein zugute - nicht nur der Fischbesatz ist wichtig, sondern auch Wasserpflanzen und die Kleintierwelt, die das biologische Gleichgewicht im Wasser bestimmen. Ein LKW voller Wasserpflanzen verschiedener Art mit dem Schlamm aus dem Burggraben der Burg Esch wurde ange- fahren und an niedrigen Uferstellen eingebracht. Über den Fischbesatz gab es des Öfteren Meinungsverschiedenheiten und heftige Debatten, bis sich endlich die Meinung durchsetzte, dass auch der Raubfisch zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes in einen Fischweiher gehört. Am 30.12.1961 lief der Pachtveıtrag des Angelsportvereins Beckingen fiir den Saaraltarm an der Nied aus. Nach wochenlangen Verhandlungen mit Oberfischmeister Hufnagel vom Saarländischen Fischereiamt, konnte unser Verein ab Januar 1962 dort die Fischereirechte übernehmen. Bei derselben Verhandlung wurde der Angelsportverein Fremersdorf als eigenständiger, gleichberechtigter Partner in den Angelsportverein Rehlingen aufgenommen. In Fremersdorf fehlte nämlich, obwohl der Verein seit 1949 bestand, jede Möglichkeit -zum Angeln. Der 1972 gefasste Beschluss zur Gebiets- und Verwaltungsreform ließ den Verein Schwierigkeiten bei der Verlängerung des bald auslaufenden Pachtvertrages befürchten. Sogleich stellte der Verein den Antrag an den Rehlinger Gemeinderat, den bestehenden Pachtvertrag um weitere 50 Jahre zu verlängern. Der damalige Rat, mit Bürgermeister Ulrich Möser an der Spitze, zeigte Verständnis für unser Anliegen und stimmte unserem Begehren einhellig zu. Sein 25jähriges Bestehen feierte der Angelsportverein Rehlingen am 15., 16. und 17. Juni 1974, in einem an den Weiheranlagen aufgeschlagenen Zelt. Am 9. Januar 1975 legte der Angelsportverein Rehlingen gegen den Planfeststellungsbeschluss nach dem Bundesfernstraßengesetz für.den Neubau der BAB 8 Saarbrücken-Luxemburg Widerspruch ein. Trotz vieler intensiver Verhandlungen und spektakulärer Proteste war letztendlich nicht zu verhindern, dass die BAB 8 einen größeren Teil unserer Anlage zerstörte. Wenigstens wurde dabei den Behörden die Zusage abgerungen, den Saaraltarm an der Mühle nicht zu verfüllen, sondern dem Verein neben einer geeigneten Fläche südlich unserer Weiheranlage als Ersatzfläche nach Fertigstellung von Kanal und Autobahn zur Verfügung zu stellen. Wie wichtig gerade diese letztgenannte Ersatzfläche mit ihren 8 Quellen als Laichgebiet im Wasserreservoir ist, kann man an dem Überlauf erkennen, der den großen Weiher nicht nur mit klarem Wasser, sondern auch mit dem notwendigen Sauerstoff versorgt. Während also das letztgenannte Objekt realisiert wurde, musste um den entstandenen Saaraltarm an der Mühle noch weitergekämpft werden. Da durch den Bau der Autobahn die alte Fischerhütte verlorengegangen war beschloss der Verein im Dezember 1975 ein eigenes, ansprechendes Anglerheim zu bauen. Sportkamerad Erwin Jücker erklärte sich bereit, aller Planungen sowie die Bauleitung kostenlos zu übernehmen. Die Beschaffung der Baugenehmigung für ein Haus im Naturschutzgebiet bereitete zunächst erhebliche Schwierigkeiten. Erst als von Seiten des Vereins auf die Zerstörung des Naturgebietes durch den Autobahnbau und der Zubringer hingewiesen wurde, gab die Behörde nach. Im Frühjahr 1976 war Baubeginn. In einer einmaligen Bauaktion der Bauhandwerker (Maurer, Dachdecker, Elektriker, Gipser und Schreiner) wurde das schmucke Anglerheim erstellt. Schon im Sommer erfolgte die Einweihung und Eröffnung. Nach einjähriger Probezeit holte man für den Betrieb der Gastwirtschaft eine Konzession ein und bestellte einen Pächter. Fortan wurde das Heim von allen bisherigen Wirtinnen bestens geführt. Aufgrund der reibungslosen sportlichen Zusammenarbeit mit dem Angelsportverein Fremersdorf gab dieser im November 1976 seine Eigenständigkeit auf und wurde in den Angelsportverein Rehlingen integriert. Am 02. Februar 1980 beschloss der Vorstand, den Angelsportverein Rehlingen beim Amtsgericht in Saarlouis ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Unter der Nr. 760 erfolgte schließlich die Eintragung. 1983 - Internationales Wettfischen in Rehlingen 1990 - 1. Damenwettfischen 1991 - Neue Brücke zur Insel 1998 - Verlegung von Strom und Wasser zur Hütte 1999 - Neuverlegung der Kanalisation 1999 - 50 Jahr Feier mit Costa Cordalis 2009 - 60 Jahr Feier mit Anna Maria Zimmermann Weiter geht´s eventuell zum 75jährigen...
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Im Juni 1949

wurde der Angelsportverein Rehlingen gegründet und viel ist seit damals geschehen.

Aus der Chronik “50 Jahre Asv-Rehlingen” aus dem

Jahr 1999.

In den Vorkriegsjahren war der Angelsport eine nur selten ausgeübte Freizeitbeschäftigung für einige interessierte Leute unseres Ortes. Das änderte sich, als man erkannte, dass die Nied und die beiden Saaraltarme ein gesundes, sauberes, ja beinahe ideales Fischgewässer waren. Da begann 1949/50 eine Firma „auf Reinsch“ nach Kies zu graben. Es entstand eine kleine Wasserfläche - später „Wackenweiher“ genannt. Dieses neu entstandene Gewässer gab den Anstoß zur Gründung des Angelsportvereins Rehlingen. Nach Rücksprache mit dem damaligen Gemeinderat, unter Vorsitz des Bürgermeisters Wilhelm Roth, und dessen Zusage, dem neu zu gründenden Verein den Weiher zu verpachten sowie der von Dr. Hector, dem Firmenchef, erteilten Erlaubnis, auf ihrem Betriebsgelände den Angelsport auszuüben, stand einer Vereinsgründung nichts mehr im Wege. Acht Männer waren es, die im Juni des Jahres 1949 den Angelsportverein Rehlingen „aus der Taufe hoben“. Jeder von ihnen zahlte 7000 Franken (ca. 66 DM) in die noch leere Vereinskasse. Von diesem Geld wurden die ersten Fische im Elsaß gekauft und in den Weiher eingesetzt. Da man aber wusste, dass der Weiher nur aus Kieswacken und Wasser bestand, zweifelte man am Überleben der Fische. Das Häuflein Unverdrossener ließ sich jedoch nicht beirren. Oft führte derweg ans Wasser, um die Fische mit gekochtem Weizen, Kartoffeln oder Tischabfallen zu füttem. Und es lohnte sich. Im gleichen Jahr kamen, zu den 8 Gründungsmitgliedem noch 7 neue Sportfreunde hinzu. Nun konnte der 1. Fischbesatz vollständig bezahlt werden. Der Verein gab sich die erste Satzung, in der die Mitgliederzahl auf 15 begrenzt wurde. Als dann an der B 406 am Rande des Betriebsgeländes der Fa. Hector ein neuer Weiher entstand, konnte am 12.09.1952 mit der Gemeinde ein ordentlicher Pachtvertrag geschlossen werden. Am 13.12.52 beschloss der Verein eine neue Satzung. Am 17.11.1956 gab es wieder eine neue Satzungsänderung. In ihr wurde die Mitgliederzahl von 15 auf 17 erhöht. Diese ersten Mitglieder des Vereins zahlten seit Vereinsgründung je 23000 Franken (ca. 219 DM) in die Vereinskasse. Sie bezahlten für einen Fischweiher, der heute nicht mehr besteht. In größerem Maße beutete dann die Firma Hector im Distrikt „Bruch“, jenseits des Eisenbahndammes, Kies aus, wodurch unsere heutige Anlage entstand. Zuerst bildete sich der Saarweíher, gelegen zwischen Saar und Waldweg, der bis zur „gebrochenen Brücke“ führte, dann der Weiher zwischen Waldweg und der B 406. Nun standen genug Angelgewässer zur Verfügung. Ein neuer Pachtvertrag mit der Gemeinde, geführt von dem damaligen Bürgermeister Eduard Remmel, garantierte uns die Nutzungsrechte für 25 Jahre. Mit der bisherigen qualvollen Enge und der ungeliebten Mitgliederbegrenzung war es vorbei. § 5 der Satzung wurde so geändert, dass jeder Rehlinger Bürger Mitglied werden konnte. Von diesem Tage an hatte der Verein jeden Monat Zugäng zu verzeichnen und erlebte einen großen Aufschwung. Die Erfahrungen, die die „Alten“ mit dem Weiher auf Reinsch gesammelt hatten, kamen nun dem Verein zugute - nicht nur der Fischbesatz ist wichtig, sondern auch Wasserpflanzen und die Kleintierwelt, die das biologische Gleichgewicht im Wasser bestimmen. Ein LKW voller Wasserpflanzen verschiedener Art mit dem Schlamm aus dem Burggraben der Burg Esch wurde ange- fahren und an niedrigen Uferstellen eingebracht. Über den Fischbesatz gab es des Öfteren Meinungsverschiedenheiten und heftige Debatten, bis sich endlich die Meinung durchsetzte, dass auch der Raubfisch zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes in einen Fischweiher gehört. Am 30.12.1961 lief der Pachtveıtrag des Angelsportvereins Beckingen fiir den Saaraltarm an der Nied aus. Nach wochenlangen Verhandlungen mit Oberfischmeister Hufnagel vom Saarländischen Fischereiamt, konnte unser Verein ab Januar 1962 dort die Fischereirechte übernehmen. Bei derselben Verhandlung wurde der Angelsportverein Fremersdorf als eigenständiger, gleichberechtigter Partner in den Angelsportverein Rehlingen aufgenommen. In Fremersdorf fehlte nämlich, obwohl der Verein seit 1949 bestand, jede Möglichkeit -zum Angeln. Der 1972 gefasste Beschluss zur Gebiets- und Verwaltungsreform ließ den Verein Schwierigkeiten bei der Verlängerung des bald auslaufenden Pachtvertrages befürchten. Sogleich stellte der Verein den Antrag an den Rehlinger Gemeinderat, den bestehenden Pachtvertrag um weitere 50 Jahre zu verlängern. Der damalige Rat, mit Bürgermeister Ulrich Möser an der Spitze, zeigte Verständnis für unser Anliegen und stimmte unserem Begehren einhellig zu. Sein 25jähriges Bestehen feierte der Angelsportverein Rehlingen am 15., 16. und 17. Juni 1974, in einem an den Weiheranlagen aufgeschlagenen Zelt. Am 9. Januar 1975 legte der Angelsportverein Rehlingen gegen den Planfeststellungsbeschluss nach dem Bundesfernstraßengesetz für.den Neubau der BAB 8 Saarbrücken-Luxemburg Widerspruch ein. Trotz vieler intensiver Verhandlungen und spektakulärer Proteste war letztendlich nicht zu verhindern, dass die BAB 8 einen größeren Teil unserer Anlage zerstörte. Wenigstens wurde dabei den Behörden die Zusage abgerungen, den Saaraltarm an der Mühle nicht zu verfüllen, sondern dem Verein neben einer geeigneten Fläche südlich unserer Weiheranlage als Ersatzfläche nach Fertigstellung von Kanal und Autobahn zur Verfügung zu stellen. Wie wichtig gerade diese letztgenannte Ersatzfläche mit ihren 8 Quellen als Laichgebiet im Wasserreservoir ist, kann man an dem Überlauf erkennen, der den großen Weiher nicht nur mit klarem Wasser, sondern auch mit dem notwendigen Sauerstoff versorgt. Während also das letztgenannte Objekt realisiert wurde, musste um den entstandenen Saaraltarm an der Mühle noch weitergekämpft werden. Da durch den Bau der Autobahn die alte Fischerhütte verlorengegangen war beschloss der Verein im Dezember 1975 ein eigenes, ansprechendes Anglerheim zu bauen. Sportkamerad Erwin Jücker erklärte sich bereit, aller Planungen sowie die Bauleitung kostenlos zu übernehmen. Die Beschaffung der Baugenehmigung für ein Haus im Naturschutzgebiet bereitete zunächst erhebliche Schwierigkeiten. Erst als von Seiten des Vereins auf die Zerstörung des Naturgebietes durch den Autobahnbau und der Zubringer hingewiesen wurde, gab die Behörde nach. Im Frühjahr 1976 war Baubeginn. In einer einmaligen Bauaktion der Bauhandwerker (Maurer, Dachdecker, Elektriker, Gipser und Schreiner) wurde das schmucke Anglerheim erstellt. Schon im Sommer erfolgte die Einweihung und Eröffnung. Nach einjähriger Probezeit holte man für den Betrieb der Gastwirtschaft eine Konzession ein und bestellte einen Pächter. Fortan wurde das Heim von allen bisherigen Wirtinnen bestens geführt. Aufgrund der reibungslosen sportlichen Zusammenarbeit mit dem Angelsportverein Fremersdorf gab dieser im November 1976 seine Eigenständigkeit auf und wurde in den Angelsportverein Rehlingen integriert. Am 02. Februar 1980 beschloss der Vorstand, den Angelsportverein Rehlingen beim Amtsgericht in Saarlouis ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Unter der Nr. 760 erfolgte schließlich die Eintragung. 1983 - Internationales Wettfischen in Rehlingen 1990 - 1. Damenwettfischen 1991 - Neue Brücke zur Insel 1998 - Verlegung von Strom und Wasser zur Hütte 1999 - Neuverlegung der Kanalisation 1999 - 50 Jahr Feier mit Costa Cordalis 2009 - 60 Jahr Feier mit Anna Maria Zimmermann Weiter geht´s eventuell zum 75jährigen...
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Bereits seit 1964 führte der Verein in Verbindung  mit dem jährlichen Anangeln ein Königsfischen durch. Hier die lange Liste unserer Fischerkönige
Senioren 1964 Anton Weisskopf 1965 Werner Maurer 1966 Robert Eisenbarth 1967 Helmut Hart 1968 Gottfried Boden 1969 Nikolaus Lion 1970 Paul Stein 1971 Peter Schneider 1972 Roman Webers 1973 Willi Maurer 1974 Walter Colbus 1975 Gerd Thein 1976 Helmut Amann 1977 Armin Oswald 1978 Peter Schneider 1979 Roland Gergen 1980 Gilbert Scheck 1981 Rainer Schwarz 1982 Uwe Leinen 1983 Werner Brossette 1984 Franz Birk 1985 Jürgen Fell 1986 Martin Hoffmann 1987 Werner Gier 1988 Adolf Strunk 1989 Paul Steinberger 1990 Michael Schneider 1991 Peter Radola 1992 Paul Budde 1993 Wolfgang Stamm 1994 Armin Spath 1995 Rudolf Magard 1996 Patricia Enkirch 1997 Willi Mahren 1998 Jürgen Hammes    Fischerkönige Jugend 1976 Ralf Steffensky 1977 Armin Oswald 1978 Reinhard Gärtner 1979 Ulrich lager 1980 Achim Gerard 1981 Stefan Klasen 1982 Armin Oswald 1983 Armin Oswald 1984 Ulrich .Jager 1985 Achim Gerard 1986 Alexandra Hoffmann 1987 Michael Enkirch 1988 Günther Marchand 1989 Thorsten Wagner 1990 Sascha Schneider 1991 Sascha Kaiser 1992 Sascha Schneider 1993 Sascha Schneider 1994 Patrick Gier 1995 Christoph Hoffmann 1996 Roman Magard 1997 Benjamin Katzenmaier 1998 Kevin Conrad
Die Liste wird aktualisiert und die Damen kommen hinzu, sobald die Daten vorliegen.
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